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Welttag Patientensicherheit „Auch Strukturen können die Sicherheit von Patienten gefährden„

Erst seit 20 Jahren wird ernsthaft über die Frage diskutiert, welchen Stellenwert Patientensicherheit in der medizinischen Behandlung haben kann und soll. Und in Deutschland hinkt die Debatte darüber weit hinter anderen Staaten her. Ein Unding, findet Prof. Dr. Matthias Schrappe, ehemaliger Vorsitzender des Aktionsbündnis Patientensicherheit und Autor des „Weißbuch Patientensicherheit“. „Es ist falsch zu sagen, das deutsche Gesundheitssystem sei sicher.“

Diese gleichwohl nüchterne als auch provokante These des Internisten Matthias Schrappe soll aufrütteln.

„Innovation erscheint immer dann gut, wenn es um neue Behandlungsmethoden geht, aber Innovation wird abgelehnt, wenn veränderte Strukturen, Prozesse und rules notwendig wären.“

Eine Situation, die ein neues Denken und Handeln erfordert. „Während noch Anfang der Nuller Jahre Patientensichersicherheit ausschließlich als ‚Abwesenheit unerwünschter Ereignisse‘, also nur auf die Folgen individueller Behandlungen hin definiert wurde, gehen wir heute davon aus, dass auch strukturelle Probleme die Sicherheit des Patienten gefährden“, sagt Prof. Schrappe.

Dies gelte sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich. Essentiell sei, nicht auf die Einzelfall bezogene, sondern auf eine prozesshafte Betrachtungsweise zu achten, also das Umfeld in die Analyse mit einzubeziehen.

„Ansonsten würden zum Beispiel im stationären Bereich die Ansteckung mit Krankenhauskeimen oder bei
niedergelassenen Ärzten das Eingreifen in Medikationsketten nicht erfasst“, so Prof. Schrappe.

Studien zufolge sind die Themen Arzneimittelsicherheit und die Koordination bei der Weiterleitung von Befunden die häufigsten Ursachen für Behandlungsfehler bei niedergelassenen Ärzten, sagt Schrappe, der selber lange Jahre als Internist gearbeitet hat. Beides seien strukturelle Probleme, die mit einer individualisierten Betrachtung nicht zu lösen seien. Bei einer Strukturanalyse zur Entstehung von Fehlern müsse aber der stationäre und der ambulante Bereich zusammen gedacht werden.

Wichtigster Faktor in der strukturellen Verbesserung der Patientensicherheit ist eine Innovationskompetenz, die erarbeitet werden muss, so Prof. Schrappe.

„Veränderungen in den Institutionen und Praxen einzuleiten bedeutet, auch eine Bereitschaft zur Veränderung einzugehen.“

Eine kontinuierliche Konzentration auf Weiterbildung und Qualifizierung sei nötig, wie es zum Beispiel im
Bereich der FORTA-Arzneimittelkonsile in Billstedt und Horn geschehe. „Die gemeinsamen Lernprozesse in der Arzneimitteltherapie sind ein Beispiel dafür, wie eine Praxenübergreifende Struktur für die Herausbildung von aufeinander abgestimmten Medikationen verankert werden kann.“

Überhaupt würde die Patientensicherheit am stärksten gewährleistet, wenn in Netzwerken gedacht und gehandelt wird.

„Insofern sind solche Zusammenschlüsse wie das Ärztenetz Billstedt- Horn e.V. bestens dafür geeignet, dem Problem strukturell zu begegnen.“

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